Walpurgisnacht

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Walpurgisnacht oder auch Hexennacht

Heute Abend ist überall Party angesagt: Der Tanz in den Mai! Später dann, wenn die Männer brav in ihren Betten liegen, holen die Frauen ihre Besen aus dem Versteck und fliegen durch die Nacht! Ich bin mir sicher, auch meine ist dabei!! Sie hat unter Garantie einen sehr schnellen Besen – mit lahmen Kisten kann sie auch auf der Straße nichts anfangen.

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am 1. Mai, der als Tag ihrer Heiligsprechung galt, gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Fests. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Ein sehr schöner Brauch ist auch das “Maibaumstellen” – es gibt ja bekanntlich zwei Möglichkeiten:

  1. Einen Maibaum für seine angebetete ❤
  2. . Einen Besen!! 👎

Wikipedia sagt dazu folgendes:


Viele Walpurgisriten leben in bäuerlichen Maibräuchen fort. Im Volksbrauchtum schützte man seinen Hof durch nächtliches Peitschenknallen, ausgelegte Besen und Maibüsche. Der Maibaum, meist eine Birke, ist zugleich Fruchtbarkeitssymbol und Darsteller des Weltenbaums. Zu Walpurgis werden traditionell die Maibäume aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. In der Dorfmitte wird um den Baum getanzt. Der Baum symbolisiert so die Fruchtbarkeit der Natur, die auf diese Weise zu den Menschen gebracht wird. Rituelle Liebesakte auf den Feldern sollten in vorchristlicher Zeit angeblich die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Brautstein genannten Monolithen im Wendland (zum Beispiel in Woltersdorf und Trebel), die man als versteinerte Brautpaare ansah. Es soll Sitte gewesen sein, dass in der Walpurgisnacht Mädchen mit entblößten Genitalien über diese Steine rutschten, um sich dabei ihren Liebhaber zu wünschen.
Viele der Bräuche bei Frühlingsfesten ranken sich um junge Paare, die symbolisch für die menschliche Gemeinschaft stehen. Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten (Walpurgis gilt als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut). Die auch heute noch in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenfeuer gehen mutmaßlich auf diese Tradition zurück. Mit der sehr rigoros gehandhabten Christianisierung nicht nur in Deutschland wurden diese alten Bräuche als heidnisch verdammt, die ursprüngliche, nach Ansicht einiger Forscher auf matriarchalische Gesellschaftsstrukturen zurückgehende Bedeutung ging verloren und in ländlichem Jugendbrauchtum auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Walpurgisnacht

Ich wünsche euch viel Spaß heute Abend – und allen Mädchen und Frauen einen schönen Baum auf dem Dach!!

Jürgen
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“Ganymod”

“Niemand ist zu klein, um etwas zu bewirken. Das weiß am besten ein Moskito im Zimmer, wenn man versucht zu schlafen. ”

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