Peinlich!

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Lesezeit: 2 Minuten

Heute Morgen habe ich alte Artikel von mir gelesen.

Meinen alten Blog habe ich mit einem Backup, welches noch vorhanden war, lokal auf meinem Rechner Installiert.´Das ganze mit dem Programm “XAMPP” welches Apache Webserver und MySQL Datenbank mit inbegriffen hat. Das Programm ist sehr zu empfehlen!

Die Installation war recht problemlos und schon bald konnte ich mich durch meinen alten Blog “Blättern”
Die Artikel aus meinem alten Blog sind ja noch gar nicht so alt – gestartet habe ich den Blog im Juli 2018 und das
Ende kam dann im März dieses Jahres (Hackerangriff).

In meinem alten Blog habe ich geschrieben wie ein verrückter – manchmal bis zu 3 Artikel pro Tag!
Egal was mir gerade eingefallen ist, ich habe geschrieben und geschrieben. Dabei ist natürlich qualitativ so einiges auf der
Strecke geblieben, was einem ja auch nicht weiter wundern sollte.
Sicher, auch jetzt bin ich nicht gerade der Gott der Satzstellung und/oder Rechtschreibung – aber was ich in meinem alten
Blog alles gelesen habe, war teilweise doch sehr peinlich!

Ich wollte unbedingt viel Geld mit meinem Blog verdienen!
Ich war der Meinung, dass man mit viel Inhalt viele Leute anzieht, die wiederum viel auf Werbebanner klicken.
Zu dieser Zeit hatte, oder war ich noch im Google AdSense Programm. Eines Tages aber wurde ich von Google gesperrt, weil ich
angeblich Pornografische Inhalte in meinen Artikeln hatte – dem war aber nicht so!
Bis heute weiß ich nicht, wie Google darauf gekommen ist – eventuell deshalb, weil ich mal einen Artikel über diese ganzen
Frauen mit ihren Fakeprofilen bei Facebook geschrieben habe, die dumme Männer mit ihren Bildern auf Sexseiten ziehen.
Ich habe zwar Einspruch eingelegt, aber auch dieser wurde ohne Angabe von gründen abgelehnt.

Letztendlich bin ich froh, dass alles so gekommen ist!
Diese ganzen Werbebanner haben eigentlich die ganze Seite irgendwie verunstaltet – und wirklich viel Geld konnte man damit
letztendlich auch nicht machen. Die meisten haben Werbeblocker und/oder wollen ganz einfach nicht ihren ganzen Rechner
voll Cookies haben – welche ja immer gesetzt werden. Man wird ja durch die Werbung regelrecht verfolgt.
Sicher, es gibt Seiten/Blogs die viel geld damit machen können – aber ich habe erkannt: “Bei mir klappt das nicht”
Ich versuche nun einzig durch mein Amazon-Partnerprogramm etwas Geld zu verdienen.
Mit diesem, meinem neuen Blog versuche ich nun Fehler zu vermeiden welche ich auf meinem alten Blog tagtäglich gemacht habe. Sicher, auch jetzt mache ich noch Fehler – aber man lernt ja nie aus!

Jürgen

“Ganymod”

“Niemand ist zu klein, um etwas zu bewirken. Das weiß am besten ein Moskito im Zimmer, wenn man versucht zu schlafen. ”

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5 Gedanken zu “Peinlich!”

  1. Reich werden wirklich nur die allerwenigsten Blogger und Influencer. Der Rest sonnt sich in deren Glanz und gibt einfach vor, wahnsinnig erfolgreich zu sein. In der “Szene” ist wortwörtlich mehr Schein als Sein.
    Was die Werbung angeht, find ich das sehr gut, dass es bei dir da ruhiger zugeht. Ich hab es noch nie gemocht, wenn man von Werbung erschlagen wird. Solche Seiten schließe ich eigentlich immer sofort und suche mir woanders meine Informationen. Deswegen hab ich auch ganz bewusst in meinem Blog keine Werbung geschaltet. Meine einzigen Einnahmen gibt es, wenn ich mal eine Abdrucklizenz erteile (die meist sogar non-profit) oser jemand meinen Spendenbutton anklickt. Aber das reicht auch nicht mal für den Betrieb meiner Seite.
    Ein Blick in die Vergangenheit ist immer interessant. Bei mir wären das aber nur meine Layoutsünden. Die Inhalte sind alle noch vorhanden, auch wenn der erste Blog nicht mehr existiert (der Anbieter hat vor einigen Jahren den Dienst eingestellt). In der Übergangszeit habe ich dann jeden Beitrag einzeln neu im neuen Blog veröffentlicht. Hat mich zwei Jahre gekostet, da es zu dem Zeitpunkt noch keinen Komplettexport gab.

    Liebe Grüße.

  2. Hallo Marco,
    vielen Dank für deinen Kommentar.
    Die Aussage von dir:
    “Reich werden wirklich nur die allerwenigsten Blogger und Influencer. Der Rest sonnt sich in deren Glanz und gibt einfach vor, wahnsinnig erfolgreich zu sein. In der “Szene” ist wortwörtlich mehr Schein als Sein.”
    ist sehr treffend und kann diese nach meinen bisherigen Erfahrungen nur bestätigen.
    Auch mir geht es sehr oft so, dass ich auf eine Seite komme, auf der es wirklich Interessante dinge zu lesen gibt auf
    der man aber von Werbung förmlich erschlagen wird – auch ich mach dann “zu”!
    Weniger ist meist mehr. Auf Seiten die wirklich nur ein wenig Werbung haben (Private) klicke ich jedoch
    meist bewusst auf 2 oder 3 der Banner.

    Zum Thema Layout kann ich folgendes sagen:
    Ich bin irgendwie nie so ganz zufrieden – meist sind es kleinigkeiten welche ich verändere.
    Was mir heute gefällt, finde ich am nächsten Tag unmöglich. Aber wie schon gesagt, es sind meist Kleinigkeiten
    welche anderen kaum auffallen.
    Deine Geschichten finde ich im übrigen sehr schön/gut – damit sollte sich doch “richtiges” Geld verdienen lassen, oder?

    Grüße,
    Jürgen

  3. Guten Morgen Jürgen.
    Der Buchmarkt ist hart umkämpft. Das wird vor allem auch durch Self-Publishing immer mehr. Den Weg könnte ich auch gehen, aber das ist sehr zeitintensiv. Man muss alles Korrektur lesen, das Buch setzen, Illustrationen (was ich nicht gut kann) Cover erstellen, immer und ständig die Werbetrommel schlagen, Buchmessen, Lesungen … Dann käme ich gar nicht mehr zum Schreiben.
    Man kann auch Leute engagieren, die das alles übernehmen, aber das kostet dann wieder. Und die Frage ist immer, ob sich das wirklich lohnt.
    Auf der anderen Seite stehen die Buchverlage. Ein kleiner Verlag verlangt natürlich, dass du deinen Anteil dazu tust (nicht Geld aber eben wieder Zeit für Lesungen und so). Mit Vollzeitjob kaum machbar.
    Die gfoßen Verlage wimmeln einen nur ab. Die verlassen sich mehr auf ihre alten Hasen und erfolgreiche Importe aus USA. Zumindest bei einem großen Verlag konnte ich Interesse wecken. Die haben meinen Blog gelesen u d haben sich danach noch weitere Leseproben schicken lassen. Mein Schreibstil kam gut an, aber ich passte trotzdem nicht ins Portfolio. Aber immerhin war das ein Lob und ein Fuß in der Tür.
    Ansonsten ist grad im Bereich der Gute Nacht Geschichten der Markt extrem groß. Da ist es nicht einfach dazwischen zu kommen und auch noch erfolgreich zu sein. Da mache ich mir keine Illusionen.
    Da freut es mich schon, wenn immer wieder Anfragen von Gemeindebriefen oder Altenheimzeitungen kommen, die etwas abdrucken wollen. Dafür nehme ich dann aber auch nichts.

    Du hattetst bei mir kommentiert auf meiner Seite geschrieben, dass du auch Ideen für Geschichten hast, aber nicht die richtigen Worte findest. Schon mal über einen Ghostwriter oder eine Kooperation nachgedacht?

    Liebe Grüße

  4. Hallo Marco,
    ja, ich kann mir schon sehr gut vorstellen das der Markt hart umkämpft ist.
    Hast du schonmal an das hier gedacht: https://kdp.amazon.com/de_DE
    “Mit Kindle Direct Publishing können Sie eBooks und Taschenbücher kostenlos
    im Selbstverlag veröffentlichen und Millionen Leser auf Amazon erreichen.”

    Meine Geschichten und Ideen… ich bezweifel eigentlich, dass meine (teilweise) verrückten
    Gedanken wirklich jemand lesen möchte – aber eine Überlegung wäre es dennoch wert.

    LG
    Jürgen

  5. Ja, KDP kenne ich und arbeite auch damit. Ich habe ein paar Projekte umgesetzt, vor allem um für unseren Kurzen Lesestoff zu haben, den er speziell haben möchte. Aber es ist halt viel Arbeit und ohne große Webung verkauft man da nicht viel. Ich bin da wirklich selbst mein eigener Kunde. 😉
    Vielleicht sind es deine verrückten Ideen wert. Ist immer eine Sache der Worte. Jeder Inhalt findet seine Leser.

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